Geschichte

Interessantes über uns

Die Blasmusik ist in der Marktgemeinde Deutschkreutz über 100 Jahre alt. Bereits im Jahre 1882 wird erstmals die Teilnahme einer Blasmusikkapelle aus diesem Ort an einem Wertungsspiel in Ödenburg (Sopron/Ungarn) urkundlich erwähnt. Großer Idealismus und Freude an Musik führte 1973 zur Gründung des Musikvereins Deutschkreutz bzw. der Blasmusikkapelle Deutschkreutz. Großzügig von der Gemeinde und der Bevölkerung unterstützt, konnten Instrumente und Notenmaterial finanziert werden. Bereits im dritten Jahr des Bestehens wurde die erste Langspielplatte mit dem Namen "Für lustige Leut' "produziert. Bis ins Jahr 1999 wurden noch weitere fünf CDs produziert, die letzte mit dem Titel "Hereinspaziert".

Das kulturelle Leben in der Gemeinde wurde stets vom Musikverein mitgestaltet, sei es bei kirchlichen Festen oder öffentlichen Veranstaltungen. Besondere musikalische Bedeutung erlangten inzwischen der traditionelle Adventabend sowie das Anfang Mai stattfindende Frühlingskonzert,  und vieles mehr.

Die organisatorischen Geschicke leitet der Obmann Markus Reinfeld, M.A. gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Mag.(FH) Helene Sommer. Die Kapelle zählt fast 50 Musikerinnen und Musiker. Die intensive Probentätigkeit, die sich aus Gesamt- und Registerproben zusammensetzt, wurde bis 2007 im Musikheim durchgeführt, welches 1988 seiner Bestimmung übergeben wurde und mit Untersützung der Gemeinde Deutschkreutz, zahlreichen freiwilligen Helfern und den Musikern selbst in mehreren tausend Arbeitsstunden geschaffen wurde. Seit 2008 probt der Verein im Vinatrium der Marktgemeinde Deutschkreutz, welches an der Stelle des ehemaligen Musikheimes erbaut wurde.

Die Motivation und der Ehrgeiz, den Musiker und Funktionäre des Vereines an den Tag legen, sind beispielgebend für ein funktionierendes Miteinander von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Blasmusikkapelle Deutschkreutz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die burgenländische bzw. österreichische Blasmusiktradition zu pflegen und zu erhalten. Sie ist nur ein kleines Mosaiksteinchen eines wunderbaren kulturellen Gefüges, dessen Pflege und Erhaltung sich lohnt.